Führung durch das spätantike Gräberfeld unter St. Maximin, Trier

Datum: Samstag, den 22. Juni 2024, 15:00 Uhr
Ort: Innenstadt Trier
Veranstaltung:  Exkursion nach Trier

Die heutige Abteikirche Sankt Maximin geht auf einen spätantiken, von der christlichen Gemeinde genutzten Grabbau zurück.

Seit der Mitte des 4. Jahrhunderts war an dieser Stelle, ausgehend von einem privaten Mausoleum, ein großer rechteckiger Komplex angelegt worden, in welchem in der Folgezeit die christliche Gemeinde ihre Toten bestattete.

Die christliche Nutzung dieses Grabbaus geht aus den dort gefundenen frühchristlichen Grabinschriften hervor.

Die Trierische Tradition behauptet seit dem 8. Jahrhundert, dass Bischof Agritius an dieser Stelle eine Johanniskirche habe errichten lassen, in der er und auch sein Nachfolger Maximin bestattet worden sein sollen.

Im Rahmen der Führung, die vom Freundeskreis der alten Klosterbibliothek der Augustiner-Chorherren in Klausen e.V. in Kooperation mit der Ortsgemeinde Klausen und der katholischen Kirchengemeinde St. Maria und St. Vinzenz organisert wird, soll dieses einmalige spätantike Gräberfeld besichtigt werden.

Hinweise:

Festes, flaches Schuhwerk (keine Schuhe mit schmalen Absätzen!) und absolute Tritt-sicherheit sind erforderlich. Die Führung ist für geh- oder sehbehinderte Personen nicht geeignet.

Die Ausgrabungen sind ausschließlich über Metallstege (ohne Handläufe) erschlossen, die überwiegend nur einzeln und hintereinander begangen werden können. An manchen Stellen ist der Weg nur in gebückter Haltung zu passieren. Zudem muss eine Engstelle mit nur 50 cm Breite bewältigt werden.

Eigene Anreise der Teilnehmenden mit Anmeldung (begrenzte Teilnehmerzahl)

Beginn der Führung: 15.00 Uhr am Portal der Abteikirche

Kosten für die Führung: 10 € pro Person

Die Anmeldung erfolgt über den Online Shop des Dorfladens, per E-Mail über webmaster@klosterbibliothek-klausen.de oder telefonisch unter der 06578-992337.

Ehemalige Abteikirche St. Maximin in Trier (Foto: Berthold Werner; Wikipedia)

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